Weingut

Tradition seit 1620

Familie 


Im Jahr 2014 übernahm Dipl.- Ing. Mag. Martin Minkowitsch den traditionsreichen Familienbetrieb. Er ist Rolands Neffe, Sohn des Reinhold. Der Einstiegsjahrgang hätte nicht lehrreicher sein können. Martin studierte an der Universität für Bodenkultur, an der Wirtschaftsuniversität Wien und an der University of Nottingham. Zuletzt war er als Unternehmensberater tätig. Seit 2007 ist Martin mit der Französin Mag. Blandine Minkowitsch aus der Burgund verheiratet. Die beiden sind glückliche Eltern von sechs Kindern.
Das ist jetzt die 15. Generation, die am Hof in Mannesdorf lebt.

die vergangenen Jahrzehnte

Kurt Minkowitsch, der mit 4 Jahren von seinem Onkel Josef nach Mannersdorf adoptiert wurde, sollte nach dem 2. Weltkrieg das Weingut weiter führen. Kurt starb 1941 im Krieg. Darum übernahm 1946 sein Bruder Roland Minkowitsch, als studierter Jurist den Hof. Er heiratete 1948 Maria Mayerhofer aus Rohrendorf bei Krems. Diese war väterlicherseits eine Cousine von Lenz Moser, der die Hochkultur im österreichischen Weinbau begründete. So hielt die Hochkultur Einzug ins südliche Weinviertel. Mit dazu kamen Wachauer Rebsorten. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Rebanlagen des Betriebs: Rheinriesling und Gewürztraminer. Roland, später II. Nationalrats- und Bauernbundpräsident war dafür der Pionier. Maria und Roland hatten vier Kinder. Der zweite Sohn Roland übernahm bereits in sehr jungen Jahren die Verantwortung für die Weinbereitung am Weingut. 1974 heiratete er Henriette. Ihr unternehmerisches Gespür und die exzellenten Weine machten den Betrieb zu einem Leitbetrieb des südlichen Weinviertels.

Ursprung der Familie

In der Habsburger-Monarchie wurden kroatische Wehrbauern zum Schutz der Grenze vor den Osmanen im Osten Österreichs angesiedelt. Der Auftrag war, das Land zu verteidigen. Solange, bis Monarchie-Truppen die Feinde in die Flucht schlagen konnten. Die Kroaten galten als die verlässlichsten und tapfersten Soldaten. Der Lohn für den Einsatz des eigenen Lebens war die Freiheit aus der Leibeigenschaft. Das ist der Ursprung der Familie in Österreich: 1620. In diesem Jahr heiratete der „erste“ Minkowitsch in Mannersdorf. Das Paar wohnte dann im Haus der heutigen Kirchengasse 64. So wird es in den Pfarrmatriken der Pfarre Mannersdorf an der March ausgewiesen.

Philosophie


Wir lieben unsere Arbeit: Die Abwechslung aus Natur, Menschen zu treffen und Genusserzeugung erfüllt uns. Wir streben danach, uns ständig zu verbessern. Wir lernen täglich dazu. Wir wachsen, indem wir zuhören und versuchen aus dem, was uns Gott geschenkt hat, das Beste zu machen.
Denn wer aufhört besser zu sein, hört auf gut zu sein.

Es ist großartig, das Ergebnis seiner Mitarbeit an der Natur so oft und in so vielfältiger Weise erleben zu dürfen. Jedes Jahr, wenn die Kraft des Bodens, die passende Temperatur und ideale Witterung zusammen spielen, beginnt ein Zyklus, der die Grundlage für unsere Tätigkeit darstellt. Es ist immer anders.
Immer eine neue Herausforderung, eine Überraschung, etwas Unerwartetes.
Ernten zu dürfen, ist ein großes Geschenk.

Nach dem Einbringen der Ernte können wir nur noch sorgfältig und fürsorgend begleiten, was natürliche Prozesse zu leisten im Stande sind. Dabei zählt jeder Tag. Jeder Handgriff muss sitzen. Kleine Fehler haben große Auswirkungen. Die Aufmerksamkeit und der Wille zur Vervollkommnung,
was die Natur grundgelegt hat, sind das Zutun zu etwas Einzigartigem.

Wir machen nicht, was alle machen. Wir machen etwas Einzigartiges. Wir machen nicht viel anderes, aber Vieles anders. Alles besonders. Wir folgen keinen Trends und Strömungen. Wir verändern Zugänge, Blick- und Herangehensweisen, aber wir bleiben unseren Grundsätzen treu. Wir verwenden Technologien, die mehrere Jahrhunderte alt sind. Wir lösen nichts Altes ab, wenn das Neue nicht besser ist. Erkenntnisse aus vielen Generationen bewahren wir, wir heben sie auf. Als Schätze.

Die Tradition einer reichhaltigen Erfahrung und der Mut zu Entscheidungen, lässt einzigartige Raritäten entstehen.
Raritäten sind Geschenke, die wir demütig annehmen und dann an Sie weitergeben.
Mit großer Freude.